Der erste „richtige“ Englisch-Camp-Tag! Die Schulleiterin hatte uns zuvor gesagt, dass den Kindern 9.30 Uhr als Anfangszeit mitgeteilt worden sei, damit sie um 10/10.15 Uhr alle da wären. Also fuhren wir recht entspannt zu 9.30 Uhr in die Schule, um unsere Sachen in Ruhe vorzubereiten und schon mal mit den zwei, drei Kindern zu spielen, die vielleicht pünktlich kommen würden.

Wie man sich doch irren kann! Um 9.30 Uhr wurden wir schon von mindestens 25 Kindern erwartet, die sich riesig freuten, Jana und Caro wiederzusehen. Also sofort rein ins Gewühl. Materialien vorbereiten wird ohnehin überbewertet 😉

Mit insgesamt 50-60 Kindern starteten wir schließlich ins „King’s Kids Camp“ und erzählten den ersten Teil der Geschichte „Nicht wie bei Räubers“, die vom Räuberjungen Tom handelt, der in den Palast des Königs kommen darf und dort zum ersten Mal in seinem Leben Liebe, Hilfe und Vergebung erfährt.

Für die Englischeinheiten im Anschluss teilten wir die Kinder nach Alter in verschiedene Gruppen ein und freuten uns einerseits über ihre Motivation, mussten andererseits aber auch feststellen, dass einige Siebtklässler weniger Englisch konnten als bei uns Viertklässler am Ende der Grundschule. Wenn sie keine Lust haben, machen sie einfach nicht mit und kommen damit durch. Viele Eltern stört das nicht und dementsprechend sind die schulischen Leistungen.

Da die Lehrerinnen für den Nachmittag schon etwas anderes geplant hatten, haben wir unser Nachmittagsprogramm kurzfristig ausfallen lassen und statt dessen dort teilgenommen.

Danach ging es zurück ins Hotel und weiter mit Tanz lernen (zur Belustigung der Angestellten und Gäste…) und diversen Bastelarbeiten (wie gut, dass wir tatsächlich direkt neben einem Schreibwarenladen wohnen). Im Nullkommanix war auch dieser Tag vorbei und wir sind gespannt, was uns morgen erwartet – auf jeden Fall ein Empfang, den die Bürgermeisterin abends gibt und bei dem wir die Ehre haben werden, auf etliche (Lokal)Politiker zu treffen. Mehr davon morgen…