Im letzten Blogeintrag habe ich geschrieben, dass unser Spendenziel von 10.000€ noch etwas ungreifbar scheint und noch viel Arbeit auf uns zu kommt. Ja, manchmal ist es viel Arbeit. Und manchmal ist es auch einfach ein Geschenk des Himmels, ein unerwarteter Segen. Unverdient und aus heiterem Himmel. So ein „Aus-heiterem-Himmel“-Geschenk habe ich heute bekommen. Als ich zum Briefkasten ging, um die Post reinzuholen, habe ich einen Briefumschlag gefunden. Auf diesem war mein Spitzname falsch geschrieben, aber der Zweck war deutlich zu erkennen: „Spende für euer Projekt mit PX“. Dazu war noch ein Briefumschlag mit einem Strafzettel. Dieser zog zunächst höhere Aufmerksamkeit auf sich, weil ich natürlich wissen wollte, wie viel Geld ich abtreten muss. Etwas genervt von der dort verzeichneten Summe, widmete ich mich dem unscheinbaren weißen Umschlag. In freudiger Erwartung öffnete ich ihn. Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, aber das was es definitiv nicht. In dem Umschlag befanden sich 1.000€ in bar! In fein säuberlichen glatten Scheinen. Keine weitere Nachricht. Kein Name. Nur das Geld. Und der unmissverständliche Hinweis dieses voller Dankbarkeit für unser Projekt entgegen zu nehmen.

Dankbarkeit ist die Überschrift der Stunde und stimmt mich hoffend, betend, erwartend und wissend, dass Gott diesen Einsatz segnet. Dank an den unbekannten Spender und vergelt’s Gott!