Es ist 1:40 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof und 3 Autos mit 16 Teilnehmern starten Richtung Rumänien. Die Stimmung ist gut und erwartungsvoll. Dass die Fahrt 30 Stunden dauern wird, weiß zu dem Zeitpunkt noch niemand. Nach einem nahrhaften Zwischenstopp in der ungarischen Hauptstadt Budapest fahren wir mitten in der Nacht über die rumänische Grenze. Um 7 Uhr morgens erreichen wir unser Ziel, das Kinderheim Agape in Pascani. Einige Kinder haben schon die halbe Nacht auf unsere Ankunft gewartet. Morgens werden wir dann aufs Herzlichste von Einigen begrüsst.

Statt einer Mütze voll Schlaf geht es gleich los im Programm! Wir lernen uns bei einer Tanzeinlage kennen und am Nachmittag geht es auf einen Ausflug in die nähere Umgebung. Wir dürfen das Auto vom Hausvater benutzen, das Hinterradantrieb hat. Weil der Untergrund sandig ist, drehen die Reifen durch und das Auto bleibt stecken. Jetzt ist die Herausforderung, das Auto wieder frei zu bekommen. Mit vereinten Kräften, Stelzen und Fußmatten müssen die Räder aus dem Sand befreit werden. Nach viel Drücken und Ziehen ist das Auto frei und es geht weiter, juhu! Gott sei Dank konnte sich parallel schon abgekühlt werden und das hat viel Spaß gemacht!

Die Kinder, sowie die Hauseltern und die ganze Belegschaft des Kinderheims sind uns gegenüber herzlich und aufgeschlossen. Wir sind gut untergebracht und haben schon mit vielen Kindern geknuddelt und gespielt.

Am heutigen Sonntag sind wir zu Gast in der Brüder-Gemeinde, die vom Kinderheim besucht wird. Wir haben unseren Look den Vorgaben angepasst und genießen erneut den glockenhellen Gesang der Kinderstimmen, die uns schon von den Mahlzeiten vertraut sind. Insgesamt dauert der Gottesdienst viel länger als erwartet, wir kriegen die Botschaft trotz Sprachbarriere einigermaßen mit. Heute versuchen wir, etwas mehr Schlaf zu bekommen, da morgen die Bauarbeiten für den Spielplatz beginnen und dafür jede Hand gebraucht wird.

Natürlich halten wir euch auch bei diesem Projekt auf dem Laufenden.