Kaum zu glauben, wie schnell ein Team von 15 Leuten das Aussengelände von einem rumänischen Kinderheim zum Positiven verändern kann. In nur einem Tag wurde begonnen, ein Loch für ein Trampolin zu buddeln und ein Netz um den Sportplatz herum zu spannen. Mit vereinten Kräften packen Kinder und Teammitglieder an und buddeln was das Zeug hält. Wozu einen Bagger wenn es auch per Hand geht…
Mein persönliches Highlight war der heutige Besuch in einem städtischen Krankenhaus und zwar auf der Palliativstation. In Gemeinschaftsarbeit wurden Bibelverse geschrieben und am Tag zuvor im Kaufland Windeln und Essen gekauft für die Kranken. In Rumänien müssen sich nämlich Kranke im Krankenhaus zum Teil selber versorgen. Dass der Besuch von Gott geführt war, darin bestand kein Zweifel. Das wurde dadurch deutlich, dass die Köchin aus dem Heim bereit war, uns zu begleiten und ausgerechnet auf eine ihr bekannte, gläubige Krankenschwester traf. Zwar war der Arzt zuerst nicht begeistert, erlaubte uns schließlich aber doch, in einer ganzen Gruppe mit Gitarre bewaffnet, in den Zimmern zu singen. Bei uns und bei den Kranken flossen Tränen.
Der Kinderheim-Sommer geht weiter und es wird gelacht, gesungen und getanzt. Wir lernen uns besser kennen und verstehen. Schon jetzt steht fest, dass diese Woche für alle ein unvergessliches Erlebnis ist.