Eine der ersten Person, auf die wir in Südafrika trafen, war Hannes. Hannes war unser Fahrer. Er holte uns mit seinem Kleinbus vom Flughafen ab. Schnell erfuhren wir, dass er uns während des ganzen Einsatzes fahren würde – von viel zu früh am Morgen bis viel zu spät am Abend. Er war zeitweise auch unser Koch…mmmhhh…lecker, was Hannes da zubereitete.

Um all das für uns tun zu können, nahm sich Hannes 2 Wochen unbezahlten Urlaub von seinem Job bei einer Tankstelle. Wir erfuhren aus seinem Leben beim Militär, seinem persönlichen Erleben der Apartheid und dass sein Leben generell so gar nicht in geraden Bahnen verlief. Er ist unter anderem alleinerziehender Vater und kam irgendwann an einen Wendepunkt.

Nun hat er sein Leben Gott gegeben und sein Auto gleich dazu. Es kann nun der sein Auto benutzen, der es gerade braucht. Er fuhr uns zu einem Heim für körperlich und geistig behinderter Meschen aber auch zu einer Farm, wo wir ein paar Tage wohnten. Hannes sagte uns zum Abschied, dass die Zeit mit uns für ihn weitere Türen geöffnet hat. Er möchte genau das weiter tun: Gruppen herumfahren und für sie kochen. Der Farmer hat ihm eine Kooperation angeboten. Er möchte eine Gruppe bilden, die jetzt regelmäßig in das Spes Bona Heim geht und sich mit den Bewohnern beschäftigt.

Die zwei Wochen brachten Veränderung für Hannes und dabei haben wir gar nichts getan, außer uns fahren zu lassen und viel zu viel zu essen…